Der Zunftmeister hat das Wort

Das Zunfthaus zur Waag ist seit dem Kauf durch die Leinenweber 1385 eine Trinkstube. Ein Ort, an dem Menschen ein- und ausgegangen sind, sich getroffen haben, gemeinsam gegessen und getrunken haben sowie politische, wirtschaftliche und gesellige Themen diskutiert haben. Es war das Versammlungslokal der Leinenweber und ab 1440 auch der Wollenweber dieser Stadt. Noch heute gehen hier Tag für Tag Menschen (und nicht nur Zünfter der Zunft zur Waag) ein- und aus und tun das gleiche wie damals: gemeinsam essen, trinken, plaudern und diskutieren. Es ist wie damals ein inspirierendes Haus. Eines, das Qualität verspricht und viele Menschen und Ereignisse beherbergt hat, die für die Stadt und weit über ihre Grenzen hinaus, bedeutsam waren. So wurde 1916 die erste Dada-Soirée auf der Waag abgehalten, gingen Staatsmänner (und -frauen) ein- und aus und trafen sich Intellektuelle, Künstler und Gesellschaften aller Art.

Die Waag zeichnet sich auch heute durch seine überdurchschnittliche Gastlichkeit aus. Das Haus bietet den Rahmen, den Geist verantwortet - auch traditionell - der Zunftwirt. Sepp Wimmer ist Gastgeber mit einem hohen Traditionsbewusstsein und mit Erfahrung, was Besucher in unserem schönen Haus suchen.

So seien Sie herzlich willkommen in einem Haus, das Tradition und Gegenwart, gastronomische Köstlichkeiten und Ambiance verbindet. So, dass man sich phasenweise wir zur Zeit wähnt, als noch Wollen- und Leinenweber ein- und ausgingen.

Philippe Oswald Welti, Zunftmeister

 

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